Barrierefrei für Alle - Behindertengerecht bei Bedarf

Ein Haus der Begegnungen und Beziehungen

Das Haus im Leben schafft vor allem Rahmenbedingungen für Begegnungen und Beziehungen.

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Aus diesen entstehen Ideen für gemeinsame Aktivitäten, gemeinsame Ausflüge bis hin zum gemeinsamen Urlaub. So findet auch gegenseitige Unterstützung oft auf unkomplizierte Weise direkt statt wie z.B. Mittagessen für die Kinder mitkochen wenn die Mutter erst abends nach Hause kommt usw.  Die BewohnerInnen gehen sich teilweise gegenseitig besuchen und kümmern sich gegenseitig umeinander.

 

 

Das soziale Umfeld der BewohnerInnen wird mit einbezogen in das gemeinsame Miteinander.

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Durch das jeweilige öffentliche Café wird ein Haus im Leben ein Ort der Begegnung im Ort bzw. Stadtteil und darüber hinaus. Es entstehen hier neue Bekanntschaften und durch gemeinsame Feiern wie Weihnachten, Sylvester und vor allem regelmäßige Stammtische kommt es vermehrt zu sozialen Kontakten nach außen und es ist keine „Enge“ in der Bewohnergemeinschaft zu spüren („immer die selben Menschen…“). Durch ehrenamtliche Aktionen wird auch das soziale Engagement der Gemeinschaft in der Öffentlichkeit spürbar und das kommt wieder zurück.

 

Im Leben zu Hause sein

Diese Lebendigkeit im Haus und die ständige Begegnung mit jüngeren Menschen bilden vor allem für die älteren BewohnerInnen eine ideale Umgebung.

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Damit werden die wesentlichen Bedürfnisse des Wohnens im Alters erfüllt: einerseits die Möglichkeit zum Rückzug, Sicherheit, Geborgenheit und Unterstützung sowie andererseits voll integriert sein in das normale Leben. Dies ist beispielsweise bei einem dementen Bewohner offensichtlich, der sich trotz höchster Pflegestufe im Haus frei bewegen kann und es keine Berührungsängste oder Zurückhaltungen von Seiten der anderen BewohnerInnen ihm gegenüber gibt. Diese wurden dafür extra im Umgang mit dementen Menschen geschult und sind selbst an einer kompetenten Begegnung mit dem Mitbewohner interessiert. Die pflegende Ehefrau und die Familie werden wiederum von der Hausleitung und einzelnen Nachbarn unterstützt. So ist es in der Zwischenzeit auch kein Thema mehr, wenn der betroffene Bewohner einmal desorientiert ins Café kommt oder seine Wohnung nicht mehr findet.

Die unterschiedlichen Defizite einzelner BewohnerInnen treten in den Hintergrund und wirken sich nicht prägend auf die Atmosphäre im Haus aus. Diese ist voll Lebendigkeit, die Kinder und deren Eltern, die Besucher der Praxen, die Gäste des Cafés sowie die Beziehungen zur Nachbarschaft im Ort tragen dazu wesentlich bei.

 

 

Aussagen von BewohnerInnen

„Wir fühlen uns hier so wohl. Ohne die Unterstützung vom Haus und von den BewohnerInnen würde ich die Betreuung meines Mannes nicht schaffen.“


„Ich war vorher im Altersheim, hier bin ich viel selbständiger und brauche keinen Rollator mehr. Außerdem werde ich von meinen Nachbarn bei der Betreuung meiner Urenkel unterstützt. Die haben auch Urenkel und oft unternehmen wir etwas gemeinsam.“


 „Ich kann hier im Haus meine Tochter in den Kindergarten bringen und nach der Arbeit wieder abholen. Für mich als alleinerziehende Mutter ohne Auto ist das sehr unterstützend. Und alle sind so nett zu uns.“


 Ich war vorher 11 Jahr in einer betreuten Wohngemeinschaft für psychisch kranke Menschen. Durch das Haus im Leben kann ich endlich in meiner Heimatgemeinde vollkommen selbständig leben.“


„Mein Sohn bekommt die Nachhilfe im Haus von unserer Nachbarin. Das ist optimal.“



„Wenn ich nicht hier sein könnte wäre ich wahrscheinlich in der Psychiatrie.“


„Ich möchte an keinem anderen Ort mehr sein.“


„Wir können hier zusammensitzen, ich möchte nicht mehr tauschen.“


„Ich fühle mich hier willkommen.“